5 Sätze, die dich seit Jahren vom Abnehmen abhalten

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Anke Kirschbaum

… und die sich trotzdem anfühlen wie die Wahrheit.

„Ich kann ja eh nichts dafür. Das sind meine Hormone.“

„Um abzunehmen muss man ganz viel Sport treiben.“

„Das liegt bei mir in den Genen.“

Kennst du diese Sätze?

Vielleicht hast du sie selbst schon gedacht – oder gesagt. Und ich sage dir ganz ehrlich: Ich höre sie regelmäßig. Von Frauen, die seit Jahren kämpfen, die vieles ausprobiert haben und irgendwann aufgehört haben zu glauben, dass es für sie auch klappen könnte.

Das Problem ist nicht der Wille. Das Problem sind oft die Glaubenssätze, die sich über Jahre festgesetzt haben – und die sich anfühlen wie Fakten, obwohl sie es nicht sind.

Lass uns heute fünf davon auf den Prüfstand stellen:

„In den Wechseljahren kann ich sowieso nicht abnehmen.“

Hormonelle Veränderungen sind real – das streite ich gar nicht ab. Der sinkende Östrogenspiegel beeinflusst tatsächlich die Fettverteilung und den Appetit. Aber er macht Abnehmen nicht unmöglich. Studien zeigen klar: Wer die Kalorienzufuhr an den veränderten Bedarf anpasst, kann auch in den Wechseljahren abnehmen. Die Hormone sind eine Komponente von vielen – nicht das Urteil, dass dich zum Übergewicht verdammt.

„Ohne viel Sport funktioniert Abnehmen nicht.“

Sport ist wertvoll. Aber er ist nicht die Hauptstellschraube beim Abnehmen. Viele Menschen überschätzen, wie viele Kalorien sie durch Bewegung verbrennen – und essen danach unbewusst mehr. Entscheidend ist und bleibt die Kalorienbilanz. Ein täglicher Spaziergang kann mehr bringen als dreimal die Woche Hochleistungssport, wenn er dazu führt, dass du entspannter und damit weniger emotional isst.

„Meine Gene sind schuld.“ 

Es gibt tatsächlich genetische Einflüsse auf das Gewicht – das sogenannte FTO-Gen zum Beispiel. Was Studien aber auch zeigen: Es macht im Schnitt gerade mal zwei bis drei Kilogramm Unterschied. Und Menschen mit dieser genetischen Veranlagung nehmen genauso gut ab wie alle anderen. Deine Gene legen den Rahmen fest – was du darin machst, liegt bei dir.

„Gesundes Essen macht nicht dick.“

Avocado, Nüsse, Vollkornbrot, Smoothies – alles gesund, alles gut. Und trotzdem: Gesund bedeutet nicht automatisch kalorienarm. Auch gesunde Lebensmittel haben Kalorien, manchmal sogar sehr viele. Wer glaubt, unbegrenzt essen zu dürfen, solange es „clean“ ist, wird sich wundern.

„Ich habe einfach einen kaputten Stoffwechsel.“ 

Den kaputten Stoffwechsel gibt es so nicht. Was als „langsamer Stoffwechsel“ bezeichnet wird, ist meistens ein gesunkener Grundumsatz – bedingt durch weniger Bewegung, weniger Muskelmasse oder hormonelle Veränderungen. Das ist anpassbar. Der Körper reagiert auf das, was du tust – nicht auf das, was du glaubst.


Welcher dieser Mythen hat dich bisher am meisten beschäftigt – oder welches Thema würdest du dir als eigenen Newsletter bzw. Blogbeitrag wünschen? Schreib mir einfach zurück, ich lese jede Antwort persönlich. Die Themen mit den meisten Rückmeldungen nehme ich als nächste Newsletter- und Blog-Themen.

Und falls du tiefer einsteigen möchtest und wissen möchtest, wie du diese Glaubenssätze auflösen und wirklich nachhaltig etwas bei dir verändern kannst, dann buch dir gerne dein kostenloses Analyse- und Orientierungsgespräch mit mir. Wir schauen uns gemeinsam an, wie dein aktuelles Essverhalten aussieht, warum es sich oft wie ein Kampf anfühlt und wie du einen Weg findest, der sich leicht anfühlt – und trotzdem funktioniert.

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