Der wahre Verzicht hat nichts mit Schokolade zu tun.
„Ich will einfach mal wieder ganz normal sein.“
Das sagte neulich eine Klientin zu mir – und ich kann dir sagen, ich weiß aus meiner Vergangenheit nur zu gut, wie sich dieses „nicht normal fühlen“ anfühlt.
Nicht wegen der Zahl auf der Waage, sondern wegen all der kleinen Dinge, die man sich selbst nicht mehr erlaubt.
Wenn wir über Abnehmen sprechen, landen wir man früher oder später immer bei diesem Punkt:
👉 Du musst in ein Kaloriendefizit.
Und ja – das stimmt: Abnehmen ist letztendlich eine Art Rechenaufgabe. Du kannst nicht dauerhaft mehr Energie aufnehmen, als du verbrauchst, und gleichzeitig erwarten, Gewicht zu verlieren.
Das ist kein Trend. Kein Geheimnis. Kein Coaching-Trick. Das ist ein Naturgesetz.
Und genau hier kommt dann sofort dieser Gedanke: „Dann muss ich ja verzichten.“
Aber weißt du, was ich spannend finde? Die meisten Menschen sehen nur den Verzicht auf Essen.
Weniger Snacks.
Weniger Süßes.
Weniger „einfach mal so“.
Was sie nicht sehen: 👉 Worauf sie längst verzichten. Und zwar jeden einzelnen Tag.
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Ich habe selbst einen Großteil meines Lebens damit verbracht, mich in meinem Körper nicht wirklich wohlzufühlen. Es war nie extrem und manchmal gar nicht so sichtbar für andere – aber konstant spürbar für mich.
Und dieser „Verzicht“, der daraus entsteht, ist leise. So leise, dass man ihn oft gar nicht bewusst wahrnimmt.
Du verzichtest vielleicht auf …
- Kleidung, die du eigentlich gerne tragen würdest
- Soziale Anlässe, bei denen du dich nicht wohlfühlst
- Fotos, auf denen du wirklich du selbst bist
- Fotos, auf denen du überhaupt zu sehen bist (und nicht immer nur alle anderen)
- dieses Gefühl, dich einfach frei zu bewegen
Oder noch subtiler:
- auf Selbstvertrauen
- auf Leichtigkeit
- auf dieses „Ich bin richtig so, wie ich bin“-Gefühl
Und jetzt kommt der Punkt, über den kaum jemand spricht: 👉 Du verzichtest bereits. Die Frage ist nur: Worauf?
Denn im Leben geht es nie um „Verzicht oder kein Verzicht“. Es geht immer um eine Entscheidung. Wenn du dich gegen ein Kaloriendefizit entscheidest, entscheidest du dich automatisch für etwas anderes. Und dieses „andere“ ist oft genau das, was dich eigentlich unglücklich macht.
Viele meiner Klientinnen kommen genau an diesen Punkt. Sie haben unzählige Diäten ausprobiert. Immer wieder versucht, „sich zusammenzureißen“. Und gleichzeitig essen sie aus Stress, aus Frust, aus Gewohnheit – nicht aus Hunger. Weil Essen eben mehr ist als nur Nahrungsaufnahme. Es ist Trost. Belohnung. Pause. Ablenkung.
Und genau deshalb fühlt sich „weniger essen“ wie Verzicht an. Weil es sich anfühlt, als würde man sich etwas wegnehmen, das einem hilft. Aber in Wahrheit geht es nicht darum, dir etwas wegzunehmen, sondern dir bewusst zu machen: 👉 Was kostet dich dein aktuelles Verhalten?
Denn wenn du ehrlich bist … Was ist der größere Verzicht? Ein paar Snacks weniger?
Oder …
- dich im Spiegel nicht wirklich anschauen zu wollen
- ständig an Essen zu denken
- dieses Gefühl, dich selbst nicht im Griff zu haben
- die Angst vor gesundheitlichen Folgen
Ich weiß, das ist unbequem. Aber genau hier entsteht Veränderung. Nicht durch Druck, nicht durch Disziplin, sondern durch Klarheit.
Und vielleicht ist das heute ein erster Impuls für dich:
Nimm dir einen Moment und frag dich ehrlich:
👉 Worauf verzichte ich gerade – ohne es mir einzugestehen?
Und dann die viel wichtigere Frage:
👉 Möchte ich darauf wirklich noch länger verzichten?
Denn ja … Abnehmen bedeutet einerseits, bewusst weniger zu essen, aber wenn du es richtig angehst, bekommst du andererseits etwas zurück, das viel größer und schöner ist:
Leichtigkeit.
Selbstvertrauen.
Freiheit.
Und genau darum geht es doch letztendlich, oder?
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