Freiheit beginnt dort, wo du aufhörst, perfekt sein zu wollen

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Anke Kirschbaum

Ein kleiner Schritt, der meine Ernährung, mein Gewicht und meine Leichtigkeit komplett verändert hat.

Ich stand neulich in meiner Küche, schnitt eine Paprika – und merkte plötzlich, dass ich keine Angst mehr hatte.

Keine Angst vor „falschem Essen“.
Keine Angst vor Ausrutschern.
Keine Angst mehr davor, mein Gewicht zu ruinieren, nur weil ich heute Abend Lust auf Pasta habe.
PASTA!!! Am ABEND!!! 😱😂

Und in diesem Moment wurde mir klar: Ich hatte etwas losgelassen, das mich jahrzehntelang festgehalten hat.

Die Perfektion.

Nicht die gesunde Ernährung.
Nicht das Wissen über Nährstoffe.
Nicht die Freude am Kochen oder das Interesse daran, was meinem Körper guttut.

Sondern den Anspruch, alles perfekt machen zu müssen.

Die perfekte Ernährung.
Der perfekte Verzicht auf Snacks und Süßigkeiten.
Die perfekte Kontrolle.
Die perfekte Frau, die ich dachte sein zu müssen, um endlich schlank zu sein.

Ich wusste so viel über gesundes Essen. Ich kannte Nährstoffe, Makros, Verdauungsprozesse, Glykämischen Index. Ich hätte Vorträge halten können. Und trotzdem funktionierte das Abnehmen nicht – oder nur unter Druck, Zwang und mit einer Härte, die mich jedes Mal schnell wieder in alte Muster getrieben hat.

Je mehr ich wusste, desto unfreier wurde ich.

Ich dachte, ich müsste „besser“ essen. „Richtiger“. „Sauberer“.
Und je mehr ich versuchte, alles richtig zu machen, desto mehr wuchs die Unzufriedenheit in mir.

Kennst du das?

Das Loslassen begann leise …

… mit einer ehrlichen Frage an mich selbst:

„Was ist mir eigentlich wirklich wichtig – und was brauche ich gar nicht?“

Ich habe nicht plötzlich alles über Bord geworfen.
Ich habe mir einfach zum ersten Mal erlaubt, all die Regeln von außen zu hinterfragen.
Diese starren Vorgaben, was „man“ essen soll, wann, wie viel, wie oft, was verboten ist, was erlaubt ist.

Und während ich das hinterfragte, wurde mir klar:

Ich darf meine eigene Version von Ernährung finden.
Eine, die zu meinem Leben passt.
Eine, die mir schmeckt.
Eine, die mein Nervensystem beruhigt statt stresst.

Keine Schablone.
Keine Perfektionsliste.
Sondern ein ganz persönlicher Weg – so individuell wie ich selbst.

Also begann ich Dinge zu verändern.

Ich erlaubte mir wieder Lebensmittel, die ich jahrelang als „verboten“ abgespeichert hatte.
Ich hörte auf, mir einzureden, ich müsse mich „zusammenreißen“.
Ich fragte mich: Was schmeckt mir wirklich? Was tut mir gut?

Und dann traf ich eine Entscheidung:

Ich esse ab jetzt zu 80–90 % so, dass es meinem Körper gut tut – und zu 10–20 % so, dass es meiner Seele gut tut.

Nicht 100 %.
Nicht „alles oder nichts“.
Nicht perfekt.

Sondern natürlich. Authentisch. Nachhaltig.

Und plötzlich veränderte sich alles.

1. Der Druck fiel ab.

Ich musste mich nicht mehr messen, kontrollieren, optimieren.
Und ohne Druck konnte ich endlich hören, was mein Körper eigentlich möchte.

2. Genuss war wieder erlaubt.

Ich entdeckte, wie befreiend es ist, Schokolade zu essen – nicht heimlich, nicht schnell, nicht als Trostpflaster, sondern genussvoll.
Ohne Reue. Ohne Drama.

3. Ich aß automatisch weniger.

Weil das Verbot weg war.
Weil der Reiz verschwand.
Weil ich nicht mehr „alles reinpacken“ musste, bevor ich morgen wieder „brav“ sein sollte.

4. Ich nahm ab – ohne Kampf.

Nicht, weil ich perfekt war.
Sondern weil ich endlich ehrlich mit mir wurde.

5. Essen wurde leicht.

Und Leichtigkeit zieht im Leben immer mehr Leichtigkeit an.

Was ich losgelassen habe, war nicht die Ernährung.

Es war:

  • der innere Kritiker
  • der ständige Druck „es richtig machen zu müssen“
  • die Angst vor Fehlern
  • die Idee, dass nur Disziplin mich schlank machen kann
  • und das Gefühl, versagt zu haben, wenn ich Lust auf etwas „Ungesundes“ hatte

Was ich stattdessen gewonnen habe?

Freiheit. Genuss. Vertrauen. Und ein entspanntes, nachhaltiges Abnehmen – ohne Perfektion.

Und jetzt frage ich dich:

Was würdest du in deinem Leben loslassen, wenn du wüsstest, dass es danach leichter wird?

Vielleicht ist es auch bei dir der Perfektionsdruck.
Vielleicht der Gedanke, „es müsste doch endlich klappen“.
Vielleicht die Angst, wieder zu scheitern.

Du musst nicht perfekt sein, um abzunehmen.
Du musst nicht hart sein, um dauerhaft Veränderungen zu schaffen.
Du musst nur anfangen, dir zu vertrauen.

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