Die zwei mächtigsten Wörter beim Abnehmen

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Anke Kirschbaum

Was nach „Ich bin…“ kommt, bestimmt mehr als du denkst.

In den beiden vorherigen Blog-Beiträgen habe ich dir von meiner Liebe zur Sprache erzählt.

Als ehemalige Übersetzerin faszinieren mich Worte – und vor allem, welche Wirkung sie auf unser Denken haben.

Ich habe darüber gesprochen, wie sich „Ich muss“ ganz anders anfühlt als „Ich möchte“ und warum „man sollte“ uns oft aus der Verantwortung nimmt.

Heute möchte ich noch einen Schritt weitergehen. Denn es gibt zwei Worte, die noch viel mächtiger sind:

„Ich bin“.

Der Satz, der unser Verhalten prägt

Viele Gedanken beginnen ganz unbewusst mit diesen zwei Worten. Zum Beispiel:

„Ich bin einfach undiszipliniert.“
„Ich bin eine Stress-Esserin.“
„Ich war schon immer jemand, der schnell zunimmt.“

Vielleicht hast du selbst schon einmal etwas Ähnliches über dich gedacht.

Das Problem ist nur: Unser Gehirn hört solche Sätze nicht als Meinung. Es hört sie als Wahrheit über unsere Identität. Und genau danach richtet es unser Verhalten aus.

Warum Identität so stark wirkt

Wenn du tief in dir glaubst, „Ich bin undiszipliniert“, dann wird dein Verhalten immer wieder Wege finden, diesen Satz zu bestätigen. Nicht, weil du wirklich schwach bist, sondern weil unser Gehirn danach strebt, im Einklang mit unserem Selbstbild zu handeln.

Wenn du dich selbst als jemanden siehst, der „einfach kein Durchhaltevermögen hat“, dann fühlt sich jede Veränderung automatisch wie ein Kampf gegen dich selbst an.

Ein kleiner Perspektivwechsel

Was wäre, wenn diese Sätze gar keine festen Wahrheiten sind, sondern nur Geschichten, die du irgendwann über dich gelernt hast?

Vielleicht, weil jemand sie einmal zu dir gesagt hat.
Vielleicht, weil du bestimmte Erfahrungen gemacht hast.
Oder weil du nach vielen Diäten irgendwann angefangen hast zu glauben: „Mit mir funktioniert das eben nicht.“

Doch Identität ist nichts Starres. Sie entsteht aus Gedanken, Erfahrungen und Gewohnheiten – und sie kann sich genauso wieder verändern.

Ein neuer Satz für dich

Vielleicht möchtest du heute einmal bewusst mit neuen „Ich bin“-Sätzen experimentieren.

Zum Beispiel:
„Ich bin eine Frau, die lernen kann, gut für sich zu sorgen.“
„Ich bin auf dem Weg zu einem entspannten Essverhalten.“
„Ich bin eine Frau, die ihren Körper besser verstehen lernt.“

Spür einmal kurz hinein, wie sich solche Sätze anfühlen.
Nicht perfekt, nicht endgültig. Aber möglich. Und genau dort beginnt Veränderung.​


Wenn du tiefer verstehen möchtest, welche inneren Überzeugungen dein Essverhalten beeinflussen, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Analyse- und Orientierungsgespräch ein. In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam:

– welche Muster und Glaubenssätze dein Essverhalten prägen
– warum Abnehmen sich manchmal wie ein innerer Kampf anfühlt
– und wie du Schritt für Schritt ein neues, unterstützendes Mindset entwickeln kannst.

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